Project Description

Faustlos

Die Waldwichtel beteiligen sich an dem Gewaltpräventionsprogramm „Faustlos“ des Heidelberger Präventionszentrums.

Es ist hochstrukturiert und wissenschaftlich evaluiert.

Das „Faustlos-Curriculum soll sozial-emotionale Kompetenzen in den Bereichen Empathie, Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut gezielt fördern.

Die speziellen Materialien setzen wir im Jahresverlauf regelmäßig mit den 3-6 jährigen Waldwichteln, in den Gruppen ein und übertragen die erarbeiteten Themen, in den Alltag.

FAUSTLOS vermittelt alters- und entwicklungsadäquate prosoziale Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen

  • Empathie,
  • Impulskontrolle und
  • Umgang mit Ärger und Wut.

Diese drei Bereiche bzw. Einheiten sind in Lektionen unterteilt, die aufeinander aufbauend erarbeitet werden. Das Kindergarten-Curriculum besteht aus 28 Lektionen.

Faustlos

Die Handpuppen „Wilder Willi“ und „Ruhiger Schneck“ spielen neben den anfangs erarbeitetem Bildmaterial, ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Vermittlung der insgesamt 28 Lektionen. Die Kinder erlernen spielerisch und kleinschrittig eine breite Palette sozialer und emotionaler Kompetenzen.

  1. Empathieförderung

Hier lernen Kinder:

    • eigene Gefühle zu erkennen
    • Gefühle anderer Menschen wahrzunehmen
    • Mitgefühl zu zeigen
  1. Impulskontrolle

Hier lernen und probieren Kinder:

    • Problemlöseverhalten
    • verschiedene soziale Verhaltensweisen
  1. Umgang mit Ärger und Wut

Hier lernen und probieren die Kinder:

    • sich zu beruhigen
    • ihre Ärger-Gefühle sozial angemessen zum Ausdruck zu bringen.

Das wollen wir erreichen:

  • Förderung der sozialen und emotionalen Kompetenzen der Kinder
  • Sammeln von Erfahrungen in den Bereichen Empathie, Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut
  • Prävention von aggressivem Verhalten bei Kindern
  • Fähigkeit der Kinder zur konstruktiven, aggressionsfreien Konfliktlösung stärken
  • alle Kinder sollen über die gleichen Möglichkeiten im sozialen Miteinander verfügen; Defizite im sozial-emotionalen Lernen sollen ausgeglichen werden
  • Gleichstellung aller Kinder (keine „Täter“/ „Opfer“)